Sicherheitstipps
Acht Dinge, die wirklich helfen
Keine Panikmache und kein Verkaufsgespräch. Das hier sind die Punkte, die wir nach über 30 Jahre in diesem Handwerk für die wirksamsten halten, und die meisten kosten wenig.
- Abschließen, nicht nur zuziehenEine nur zugezogene Tür hält die Falle, sonst nichts. Wer den Schlüssel zweimal herumdreht, fährt die Riegel aus und macht aus einer Sekundensache eine Minutenarbeit. Die meisten Einbrecher brechen nach zwei bis drei Minuten ab.
- Die Rückseite zuerst sichernEingebrochen wird selten vorne. Terrassentür, Kellerfenster im Lichtschacht und gekippte Fenster im Erdgeschoss sind die üblichen Wege. Ein gekipptes Fenster ist für den Versicherer ein offenes Fenster.
- Pilzkopfverriegelung nachrüstenAn bestehenden Fenstern lässt sich der Beschlag meist auf Pilzkopfzapfen umbauen, ohne dass das Fenster getauscht werden muss. Zusammen mit abschließbaren Griffen ist das die wirksamste Maßnahme pro ausgegebenem Euro.
- Schlüssel nie beschriftenKein Adressanhänger, kein Name, kein Kennzeichen. Wer einen Schlüssel mit Adresse verliert, verliert den Schutz seiner Wohnung. Fundbüros nehmen auch unbeschriftete Schlüssel an.
- Kein Schlüssel unter der MatteBlumentopf, Matte, Steinattrappe: Diese Verstecke sind alle bekannt. Wenn jemand von außen Zugang braucht, nehmen Sie einen zertifizierten Schlüsselsafe mit Zahlenschloss.
- Zylinder nach Schlüsselverlust tauschenWenn am Bund etwas hing, das auf Ihre Adresse schließen lässt, ist die Wohnung offen. Viele Hausratversicherungen zahlen den Tausch. Melden Sie den Verlust, bevor etwas passiert.
- Anwesenheit vortäuschenZeitschaltuhren an zwei Lampen, Rollläden nicht tagsüber unten lassen, Post von Nachbarn leeren lassen. Ein Haus, das bewohnt aussieht, wird seltener ausgewählt.
- Nach einem Einbruch nichts anfassenErst die Polizei, dann fotografieren, dann aufräumen. Wir kommen für den Notverschluss noch am selben Tag und dokumentieren den Schaden so, dass die Versicherung ihn ohne Rückfragen annimmt.
Kostenlose Begehung. Wir kommen vorbei, gehen einmal ums Haus und sagen Ihnen, wo Ihr Geld etwas bringt und wo nicht. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Auch die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Rhein-Kreises Neuss berät kostenlos und herstellerneutral.
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